Bundesrat beschliesst E-Government-Stategie

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Der Bundesrat hat ein Strategiepapier zur elektronischen Verwaltungstätigkeit verabschiedet, das die Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in die Abläufe der öffentlichen Verwaltung zum Ziel hat; horizontal durch die Departemente, und vertikal vom Bund über die Kantone und Gemeinden bis hin zu Bevölkerung und Wirtschaft. Das volle Potenzial der IKT könne nur dann ausgeschöpft werden, wenn durch eine übergeordnete Strategie die Anstrengungen gebündelt und gemeinsame organisatorische, technologische und sicherheitsrelevante Voraussetzungen geschaffen werden. Die Strategie sieht vor, dass der Bund die Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ebenen und Partnern schafft. Die Schweiz ist bereits heute im internationalen Vergleich in einzelnen Bereichen der elektronischen Verwaltungstätigkeit führend und will diese Position halten. In folgenden Bereichen sollen Rahmenbedingungen für die Entwicklung des E-Governments geschaffen werden: Recht (u.a. digitale Unterschrift), Sicherheit, Zuverlässigkeit, Standardisierung (möglichst herstellerunabhängig), Ausbildung und Chancengleichheit. Da nicht alle E-Government-Ziele gleichzeitig erreicht werden können, wurden Prioritäten festgelegt. In einer ersten Strategiephase (4-Jahres-Periode) sollen gute Voraussetzungen geschaffen, eine Service Excellence bei der Weiterentwicklung der elektronischen Zusammenarbeit erreicht, und durch Vernetzung die einzelnen Projekte gezielt gefördert werden.