Bundesrat erwägt Online-Werbung für SRG
Der Bundesrat entschied am Freitag gegen eine Gebührenerhöhung für die SRG, lockerte aber die Werbevorschriften. Auch Werbung auf SRG-Online-Angeboteten befürwortet die Regierung. Allerdings soll sich die SRG vor dem Entscheid mit den Verlegern über die Rahmenbedingungen einigen.
Der Bundesrat anerkennt den zusätzlichen Finanzbedarf der SRG. Dieser soll neben der Werbeliberalisierung durch Sparmassnahmen, Effizienzgewinne beim Gebühreninkasso und Mehreinnahmen dank einer Zunahme der Gebührenzahlenden gedeckt werden. Die Erweiterung der Werbemöglichkeiten im Fernsehen sollen jährliche Mehreinnahmen von sechs Millionen Franken bringen, heisst es in der Medienmitteilung des Bakom. Die SRG darf die tägliche Werbezeit von 8 auf 15 Prozent erhöhen und Sendungen ausserhalb der Hauptsendezeit alle 30 Minuten unterbrechen.
Zudem befürworte der Bundesrat grundsätzlich, dass die SRG in ihrem Online-Angebot künftig Werbung platzieren kann, so das Bakom. Er sei sich aber bewusst, dass die Zulassung der Onlinewerbung zu neuen Konkurrenzsituationen zwischen der SRG und den Printmedien führen könne. Bevor definitiv über eine Öffnung entschieden werde, erwarte die Regierung, dass die SRG gemeinsam mit den Verlegern nach einer Lösung sucht, „die es allen Beteiligten erlaubt, unter angemessenen Rahmenbedingungen im Onlinebereich tätig zu sein“.
In einer Stellungnahme der SRG heisst es, der Zugang zu Werbemöglichkeiten im Internet würde der Mediennutzung Rechnung tragen, den Werbemarkt Schweiz stärken und den Abfluss von Werbefranken ins Ausland bremsen. Man werde nun das Gespräch mit den Verlegern suchen und gemeinsame Aktionsfelder prüfen.
Der Verband Schweizer Presse äussert sich in einer Medienmitteilung „enttäuscht“ über den Entscheid des Bundesrates und lehnt die Berechtigung zur Onlinewerbung in Sport und Unterhaltung wie auch die Ausdehnung der Werbezeiten ab.
Markus Reding
Isolutions ernennt neuen Leiter für Financial Services
Uhr
Sophos-Umfrage
9 von 10 Schweizer Unternehmen von Identitätsdiebstahl betroffen
Uhr
MDash
Microsoft findet und behebt Schwachstellen mit neuer KI-Plattform
Uhr
Corgi Race
Pferderennen waren gestern
Uhr
UZH News
Neues KI-Programm übersetzt in fünf rätoromanische Idiome
Uhr
Verdächtiger Python-Code
Google entdeckt ersten KI-generierten Zero-Day-Exploit
Uhr
Volksinitiative vs. Gegenvorschlag
Kanton Luzern stimmt wohl im November über E-Gov-Gesetz ab
Uhr
Wild Card von Urs Bucher
Software-as-a-Service-Anbieter: "Houston, we have A(I) problem"
Uhr
Lancierung von "Revendo Mobile"
Revendo steigt ins Mobilfunkgeschäft ein
Uhr
Aufruf zur Petition
Update: Meta-Mitarbeitende in den USA protestieren gegen Tracking-Software
Uhr