Cablecom lehrt Swisscom das Fürchten: Fixnet wird massiv reorganisiert

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Swisscom reagiert mit einer massiven Reorganisation auf die "aggressive Konkurrenz", die der Ex-Monopolistin täglich Kunden abjagt, wie es in einer internen E-Mail heisst. Dies berichtete gestern die Handelszeitung unter Berufung auf eine Swisscom-interne Mail an Kaderleute, die der Redaktion der Handleszeitung vorliegt.
Per 1. Januar 2006 soll die Reorganisation durchgeführt sein. Ziel des Umstrukturierungprojekts "Pilatus" sei eine flexiblere Firmenstruktur und mehr Kundennähe. Damit soll Fixnet wettbewerbsfähiger werden und rascher auf die Bedürfnisse des Marktes reagieren können. "Die Anpassung der Organisation ist aber weder ein Sparprojekt noch ein Stellenabbau-Projekt", sagt Swisscom-Sprecher Sepp Huber gegenüber der Handelszeitung.
Die Reorganisation hat auch bereits ihr erstes Opfer: Der bisherige Leiter des Retail Business, Andreas Niemack, wird Swisscom verlassen. Gemäss der internen Mail sucht er eine neue Herausforderung innerhalb und ausserhalb von Swisscom - auf eigenen Wunsch.
Neben diesen soll es laut Handelszeitung noch zu einer Vielzahl weiterer Reorganisationsmassnahmen kommen, die vor allem die Führungsebene betreffen sollen: Bereits seit dem 30. August würden Gespräche mit betroffenen Kaderleuten geführt.