Cebit Eröffnung: Trend geht Richtung sinkende Zahl der Aussteller
Angela Merkel eröffnete gestern gemeinsam mit dem spanischen Ministerpräsidenten José Zapatero und dem Bitkom-Präsidenten August-Wilhelm Scheer die Cebit. Bei der Eröffnungsveranstaltung der Messe betonte Merkel unter anderem die wachsende Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien für Deutschland. Dennoch scheint die Veranstaltung zusehends an Ausstrahlungskraft zu verlieren. Blieben in den vergangenen Jahren kleinere IT-Konzerne der Messe fern, folgten für die Cebit 2010 auch Schwergewichte wie Oracle diesem Trend. Viele Unternehmen ziehen spezialisierte Veranstaltungen, wie die Unterhaltungselektronikmesse CES in Las Vegas, den Telekomtreff Mobile World Congress in Barcelona oder die Hardwareschau Computex in Taipeh der Cebit vor. Die Zahlen bestätigen diesen Trend: knapp 4'200 Unternehmen sind heuer an der Messe vertreten. Das sind über 100 weniger als im Vorjahr. Damit verlor die Cebit, verglichen zu ihrer Dotcom–Boom-Glanzzeit, rund die Hälfte ihrer Aussteller. Dies macht sich auch in den Geschäftszahlen des Veranstalters bemerkbar. So schrieb die nach wie vor grösste IT-Show der Welt 2008 und 2009 rote Zahlen.
Daniel Markwalder im Interview
Wie Behörden und Unternehmen mit Open Source Abhängigkeiten verringern
Uhr
KI-Arbeitswelt
Wie KI unsere Arbeit wirklich verändert
Uhr
Barrierefreiheit im Web
Web-Accessibility – wie sich mit wenig Aufwand viel bewirken lässt
Uhr
Focus: Barrierefreiheit im Web
Barrierefreiheit in der Webentwicklung: Pflicht, Praxis und Potenzial von KI
Uhr
Markt-Trends 2026
Das bewegt die Schweizer Digitalbranche 2026
Uhr
Cloud-Kosten
KI ohne FinOps wird zur Kostenfalle
Uhr
Interview mit Bernhard Grämiger, SVEB
Wie KI die Zukunft der Weiterbildung prägt
Uhr
Zahlungsverkehr
Fintech-Bewilligung in der Schweiz – Chancen, Hürden und Erfahrungen
Uhr
Zwischen Fremdbestimmung und Autarkie
Digitale Souveränität mit Open-Source-Technologien als idealer Mittelweg
Uhr
Interview mit Yannick und Dietmar Treichel, IKF, Luzern
Wie Führungskräfte im KI-Zeitalter unersetzbar bleiben
Uhr