ComCom gibt Verfahren für WiMAX-Konzessionen bekannt

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Die eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) gibt heute die Spielregeln für die Vergabe der Konzessionen für den drahtlosen Breitbandanschluss (Broadband Wireless Access, BWA) bekannt. Vergeben werden drei Konzessionen im Frequenzbereich 3,41-3,6 GHz. Zwei Konzessionen verfügen über 2x21 MHz und die dritte über 2x17,5 MHz. Die Bewerber haben bis am 28. Februar 2006 Zeit, ihre Bewerbungsunterlagen einzureichen. Anschliessend wird geprüft, welche Bewerber die Voraussetzung für die Erteilung einer Konzession erfüllen. Die Vergabe wird anschliessend mittels einer "sealed bid"-Auktion erfolgen. Dabei gibt jeder Bieter ein einziges verdecktes Gebot ab. Als Minimalpreis setzt die ComCom für die beiden grossen Konzessionen je 6,1 Millionen Franken und für die kleinere Konzession 5,1 Millionen Franken fest. Der genaue Termin für die Auktion ist jedoch noch nicht festgelegt. Das Verfahren für die Auktion sieht ausserdem vor, dass pro Unternehmensgruppe nur eine Konzession erworben werden kann.
Von der Auktion ausgeschlossen bleibt Cablecom, da sie zur Liberty-Gruppe gehört, genauso wie Priority Wireless, die bereits über eine WLL-Konzession im entsprechenden Frequenzbereich verfügt.
Die Konzessionen haben eine Gültigkeitsdauer bis zum 31. Dezember 2016. Ausserdem werden die Konzessionäre verpflichtet, bis spätestens am 31. Dezember 2007 den kommerziellen Betrieb aufzunehmen und bis Ende 2009 mindestens 120 Antennen zu betreiben.