ComCom-Jahresbericht erwartet ein dynamisches 2006 im Telecom-Markt
Die Eidgenössische Kommunikationskommission (ComCom) hat ihren Jahresbericht für das Jahr 2005 veröffentlicht. Der Mobilfunkmarkt wurde 2005 durch verschiedene neue Markteintreter belebt, die Breitbandanschlüsse nahmen weiterhin stark zu, immer neue Technologien erschienen am Horizont und auch die Entwicklung in Richtung "Konvergenz" schritt in Siebenmeilenstiefeln voran, so der Rückblick der ComCom auf das vergangenen Jahr.
Obwohl der Mobilfunkmarkt 2005 nicht mehr so stürmisch zulegte wie in den Vorjahren, blieb er laut ComCom ein zentraler Wachstumsmotor für die Telecom-Branche. Alle drei nationalen GSM-Anbieter konnten auch im Jahr 2005 neue Kunden gewinnen. Die Marktdurchdringung mit Mobilfunkgeräten stieg ebenfalls an und lag Ende 2005 bei 91 Prozent. Damit liegt die Schweiz im Vergleich zu den EU-Staaten im Mittelfeld. Die Preise im Mobilfunk waren wegen der Senkung der Mobilterminierungsgebühren durch Swisscom im Juni und durch Sunrise im September 2005 ins Rutschen geraten. Vor allem verschiedene neue Prepaid-Angebote und der Start des Zürcher City-Netzes von Tele2 sorgten für weitere Preissenkungen.
Die UMTS-Konzessionäre Orange, Sunrise und Swisscom Mobile haben die Versorgungspflicht von 50 Prozent der Bevölkerung per 31. Dezember 2004 erfüllt. Gegen 3G Mobile wurde ein Aufsichtsverfahren eröffnet, weil sie diese Auflage nicht erfüllt hat. Die ComCom hat am 13. April 2006 entschieden, 3G Mobile (Telefonica) ihre UMTS-Konzession zu entziehen.
Auch der Breitbandmarkt in der Schweiz wuchs weiter. Die Marktdurchdringung mit ADSL- und CATV-Anschlüssen erreichte Mitte 2005 schliesslich 20,3 Prozent. Die Zahl der ADSL-Anschlüsse nahm deutlich stärker zu als die Internetanschlüsse übers TV-Kabel. Die Schweiz zählt damit fast 1,5 Millionen Breitband-Internetanschlüssen bei einer Bevölkerung von 7,4 Millionen. Der Marktanteil von Bluewin ist dabei von Ende 2003 bis Ende September 2005 von 56,3 auf 63,9 Prozent gewachsen. Sunrise legt in absoluten Zahlen ebenfalls zu und bleibt die wichtigste Konkurrentin von Bluewin. Dennoch sank der Marktanteil von Sunrise von 18,9 auf 17,8 Prozent. Der Marktanteil aller übrigen Anbieter zusammen (Tele2, VTX, green.ch usw.) verringerte sich im gleichen Zeitraum von 24,8 auf 18,3 Prozent.
Obwohl der Mobilfunkmarkt 2005 nicht mehr so stürmisch zulegte wie in den Vorjahren, blieb er laut ComCom ein zentraler Wachstumsmotor für die Telecom-Branche. Alle drei nationalen GSM-Anbieter konnten auch im Jahr 2005 neue Kunden gewinnen. Die Marktdurchdringung mit Mobilfunkgeräten stieg ebenfalls an und lag Ende 2005 bei 91 Prozent. Damit liegt die Schweiz im Vergleich zu den EU-Staaten im Mittelfeld. Die Preise im Mobilfunk waren wegen der Senkung der Mobilterminierungsgebühren durch Swisscom im Juni und durch Sunrise im September 2005 ins Rutschen geraten. Vor allem verschiedene neue Prepaid-Angebote und der Start des Zürcher City-Netzes von Tele2 sorgten für weitere Preissenkungen.
Die UMTS-Konzessionäre Orange, Sunrise und Swisscom Mobile haben die Versorgungspflicht von 50 Prozent der Bevölkerung per 31. Dezember 2004 erfüllt. Gegen 3G Mobile wurde ein Aufsichtsverfahren eröffnet, weil sie diese Auflage nicht erfüllt hat. Die ComCom hat am 13. April 2006 entschieden, 3G Mobile (Telefonica) ihre UMTS-Konzession zu entziehen.
Auch der Breitbandmarkt in der Schweiz wuchs weiter. Die Marktdurchdringung mit ADSL- und CATV-Anschlüssen erreichte Mitte 2005 schliesslich 20,3 Prozent. Die Zahl der ADSL-Anschlüsse nahm deutlich stärker zu als die Internetanschlüsse übers TV-Kabel. Die Schweiz zählt damit fast 1,5 Millionen Breitband-Internetanschlüssen bei einer Bevölkerung von 7,4 Millionen. Der Marktanteil von Bluewin ist dabei von Ende 2003 bis Ende September 2005 von 56,3 auf 63,9 Prozent gewachsen. Sunrise legt in absoluten Zahlen ebenfalls zu und bleibt die wichtigste Konkurrentin von Bluewin. Dennoch sank der Marktanteil von Sunrise von 18,9 auf 17,8 Prozent. Der Marktanteil aller übrigen Anbieter zusammen (Tele2, VTX, green.ch usw.) verringerte sich im gleichen Zeitraum von 24,8 auf 18,3 Prozent.
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