Commerce One vor dem Aus

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Das amerikanische Softwareunternehmen Commerce One Inc. hat im Rahmen des US-Konkursrechts Gläubigerschutz beantragt. Dies gab das Unternehmen der US-Börsenaufsicht SEC am Freitag bekannt. Der mögliche Zeitplan für ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 oder Chapter 7 ging aus der bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Mitteilung des Unternehmens nicht hervor. Aktionäre und Gläubiger werden aber wahrscheinlich in beiden Fällen leer ausgehen. Der ehemalige Highflyer des Dot-Com-Booms besass einmal einen Börsenwert von 20 Milliarden und im Jahr 2000 noch über 3500 Mitarbeiter. Von da an begann jedoch der stetige Abwärtstrend. Um die noch vorhandenen liquiden Mittel zu erhalten, sollen 56 Mitarbeiter entlassen werden, hiess es in der Einreichung. Nach sukzessivem Stellenabbau bleibt dann noch ein Kern von 36 Angestellten übrig. Der jüngste Personalabbau kostet Commerce One rund 200 000 US-Dolllar. Nach Abzug dieser Kosten dürften nach Einschätzung des Unternehmens noch 300 000 US-Dolllar an liquiden Mitteln übrig sein.