Cool oder hässlich? Apple enthüllt den neuen iMac

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Gar nicht zufrieden waren sie gewesen, die gläubigen Apple-Fans, als Steve Jobs letzten Juli zur Macworld Expo New York entgegen allen Hoffungen und trotz der durch die Internet-Gerüchteseiten angeheizten Erwartungen keinen neuen iMac enthüllt hatte. Gestern nun konnten die Jobs-Jünger befriedigt und mit einem glücklichen Lächeln auf den Lippen von der Keynote des Apple-CEO an der Macworld San Francisco nach Hause gehen: der New iMac ist da! Und er ist genau so unorthodox im Design wie sein Vorgänger. Eine Halbkugelförmige weisse Basis mit einem Durchmesser von etwa 27 Zentimetern enthält die gesamte Rechnerarchitektur inklusive dem Netzteil. Mittels eines metallischen, in der Höhe verstellbaren Schwenkarmes an der Kuppel befestigt ist ein Flachbildschirm mit einer Diagonale von 15 Zoll. Das ganze gibt dem iMac wahlweise das Aussehen einer Blume oder einer Tischlampe. Auch das neue Design von Apple-Stardesigner Jonathan Ive wird mit Garantie zu hitzigen Diskussionen führen – wie einst der Ur-iMac. Die technischen Neuerungen: Alle neuen iMacs verfügen über einen G4-Prozessor, das teuerste Modell sogar über ein Superdrive (Apples Bezeichnung für Pioneers DVD- und CD-Brenner). Die Modelle kommen mit 700- und 800-MHz Taktraten. Das billigste der drei vorkonfigurierten Modelle kostet in der Schweiz 2449 Franken, das Superdrive-Modell 3399 Franken. Für die ganz kleinen Budgets weiterhin erhältlich bleiben vorerst noch zwei Grundkonfigurationen des farbigen iMacs. Weitere Neuankündigungen umfassten ein neues iBook-Modell mit 14,1-Zoll-Bildschirm sowie eine kostenlose Consumer-Software für Bearbeitung, Speicherung und Ausgabe von Bildern aus Digitalkameras. Der fantasievolle Name: iPhoto.