Crealogix: kleinerer Gewinn führt zu Kurseinbruch

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Die Crealogix Gruppe mit Hauptsitz in Zürich hat ihren Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahrs 2000/2001 (1. Oktober bis 31. Dezember 2000) gegenüber der Vorjahresperiode um 61 Prozent auf 7,15 Millionen Franken gesteigert. Für das erste Halbjahr erzielte sie damit einen Gesamtumsatz von 13,7 Millionen Franken. Das sind 48 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Unter den Erwartungen blieben die Gewinne: Für das erste Halbjahr 2000/2001 weist Crealogix einen EBIT von 0,9 Millionen Franken (Vorjahresperiode: 3,6 Millionen Franken) aus. Bereinigt um die IPO-bezogenen Aufwände, habe der EBIT 1,4 Millionen Franken betragen, teilte das Unternehmen heute Vormittag mit. Am Dienstagmorgen büsste die Aktie von Crealogix am Swiss New Market stark ein und sank sogar vorübergehend auf den historischen Tiefsstand von 75.60 Franken. Bei Rekaktionsschluss lag der Kurs bei 81 Franken und damit 13,37 Prozent unter dem Schlusskurs vom Montag. Die unter den Erwartungen liegenden Gewinne begründet Crealogix mit der Abschwächung des Marktwachstums. So hätten einige Kunden aufgrund einer kritischeren Evaluation von E-Business-Lösungen und der Frage nach dem Return on Investment Projekte verschoben oder redimensioniert. Zudem habe sich vor allem bei der Vergabe von Grossprojekten die Konkurrenzsituation durch den Markteintritt klassischer IT- und Beratungsunternehmen verschärft. Als weiteren Grund für die kleineren Gewinne nannte Crealogix die erhöhten Aufwendungen im Zusammenhang mit dem Ausbau der Gruppe. Im Oktober hatte Crealogix eine Niederlassung in Basel und im Januar in Frankfurt seine operative Tätigkeit eröffnet. Um die Kostensituation dem verlangsamten Marktwachstum anzugleichen hat Crealogix Massnahmen zur Senkung der Betreibskosten eingeleitet. Unter anderem wurde auf einen Teil der vorgesehenen Neueinstellungen verzichtet. Den internationalen Ausbau möchte Crealogix aber weiterhin vorantreiben, wo sinnvoll auch durch Akquisitionen.