Critical Path Belp und Zürich bestehen weiterhin

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Letzte Woche kündigte das amerikanische Softwareunternehmen Critical Path an, knapp der Hälfte der Mitarbeiter den blauen Brief auszuhändigen und einen grossen Teil der Niederlassungen schliessen zu wollen. Unklar war bis gestern, ob von der Entlassungswelle auch die zwei Schweizer Filialen in Belp und Zürich betroffen seien. Wie diese nun in einer Medienmitteilung erklärten, bleibt das Geschäft in der bisherigen Form weiter bestehen. Diese Zusage wurde vom Chairman und Gründer der amerikanischen Muttergesellschaft, David Hayden, auf einer Visite in der Schweiz gemacht. Die Schweizer Geschäftsstellen haben ihre Tätigkeiten bereits in der Vergangenheit auf das Kerngeschäft von Critical Path fokussiert, betonte Hayden. Deshalb gebe es keinen Grund, daran etwas zu ändern. Die meisten Entlassungen würden in den USA und vor allem auf mittlerer und oberster Managementebene vorgenommen, heisst es in der Medienmitteilung von Critical Path. Immerhin wird 43 Prozent des Umsatzes in Europa erwirtschaftet, mit nur einem Viertel des Mitarbeiterstandes der USA erklärte Thomas Rudolf, Geschäftsführer Critical Path Belp, gegenüber der Netzwoche. Laut Rudolf habe Critical Path in der Schweiz den Umsatz von 4,7 Millionen Franken im Jahr 1999 auf 6,3 Millionen im vergangenen Jahr gesteigert. In beiden Jahren habe das Unternehmen in der Schweiz einen entsprechend steigenden Gewinn versteuert.