Datenmissbrauch: DoubleClick lenkt ein

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Doubleklick, amerikanischer Werbevermarkter, beugt sich – zumindest teilweise - einer Sammelklage aus drei US-Bundesstaaten gegen die Registrierung und Verschmelzung von so genannten Clickstreams und von Kunden-Adressdaten zu einer gigantischen Marketing-Datenbank. Das Unternehmen will zwar fortfahren mit dem Sammeln und Auswerten von Konsumentendaten und seinen Kunden denselben vollen Umfang an Marketing-Lösungen anbieten wie bisher, wie Chief Privacy Officer Jules Polonetsky erklärte. Der aussergerichtlich zu Stande gekommene Vergleich sieht aber vor, dass DoubleClick die Konsumenten in einem Privacy Statement darauf hinweisen muss, dass deren Daten registriert werden. Zudem benötigt DoubleClick in Zukunft die ausdrückliche Einwilligung der Konsumenten, um persönlich identifizierbate Daten zu sammeln. Ob und wie sich DoubleClick an die eigenen Privacy-Statements halten wird, soll in den nächsten zwei Jahren eine unabhängige Prüfungsinstanz kontrollieren. DoubleClick wird zudem bis gegen 1,8 Millionen US-Dollar aufgelaufene Prozesskosten übernehmen müssen.