Der Bund reduziert seine Beteiligung an Swisscom

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Wie Swisscom mitteilt, ist der Ende August angekündigte Rückkauf von acht Prozent der Aktien erfolgreich abgeschlossen worden.
Der Bund verkaufte 4'834'890 Namenaktien zum Preis von je 450 Franken. Damit ist die Bundesbeteiligung an Swisscom von 62,45 Prozent auf 53,9 Prozent des ausstehenden Aktienkapitals gesunken. Die Kapitalherabsetzung aus dem Aktienrückkauf 2005 von Swisscom wird demnächst vollzogen. Danach wird der Bund 58,4 Prozent der Swisscom-Aktien besitzen. Insgesamt hält der Bund noch 33’130592 Swisscom-Aktien.
Wie der Bund weiter mitteilt, habe man sich am Aktienrückkauf stärker beteiligt, als dies seiner Beteiligung entsprechen würde. Wie Gregor Valko von der Eidgenössischen Finanzverwaltung auf Anfrage erklärte, sei dieser überproportionale Verkauf ein weiterer Schritt zum Abbau der Swisscom-Aktien. Ziel sei es, möglichst nahe an eine Beteiligung von 50 Prozent plus eine Aktie zu kommen, die der Bund laut Gesetz permanent an Swisscom-Aktien halten muss.
Der Verkauf der Swisscom-Aktien spült 2,1 Milliarden Franken in die Bundeskasse. Dieser Betrag werde zum Abbau der Bundesschulden verwendet.