Der digitale Graben in der Schweiz ist tief
In der Schweiz bestehen grosse gesellschaftliche Unterschiede in der Nutzung des Internets. Dies zeigt ein Bericht zum Stand der Informationsgesellschaft in der Schweiz des eidgenössischen Interdepartementalen Ausschusses, der eben veröffentlicht wurde. So nutzten gemäss Angaben des Bundesamtes für Statistik im letzten Jahr 84 Prozent das Internet mit einem Monatseinkommen über 10'000 Franken regelmässig das Internet, von den Personen mit einem Einkommen unter 4'000 Franken es nur 28 Prozent waren. Besser gebildete Personen nutzen zu 85 Prozent das Internet, Personen, die nur einen Abschluss der obligatorischen Schule haben, nutzen nur zu 39 Prozent das Internet.
Weiterhin europäischer Spitzenreiter ist die Schweiz bei den jährlichen Ausgaben pro Kopf für Informations- und Kommunikationstechnologie. Mit Ausgaben von rund 2'700 Euro pro Einwohner im Jahr lag die Schweiz 2006 im europäischen Vergleich mit Abstand an der Spitze.
Noch immer im Rückstand im europäischen Vergleich waren aber die Dienstleistungen der öffentlichen Hand. Doch der Bund weiss um diesen Missstand und versucht Abhilfe zu leisten. Die Eidgenossenschaft verfolgt dabei drei Hauptstossrichtungen: E-Government, E-Health und die Erarbeitung einer Grundlage zum Umgang mit elektronischen Daten und Dokumenten in der Bundesverwaltung. In allen Bereichen seien Fortschritte erzielt worden, lobt der Bericht. Weitere sollen in diesem Jahr folgen: So wurde für den Bereich E-Government im Januar 2007 eine Strategie verabschiedet, die noch dieses Jahr umgesetzt werden soll. Im Bereich E-Health liegt ein Strategieentwurf vor. Im Jahr 2007 sollen sich interessierte Kreise dazu äussern können. Ausserdem wurde ein Grundlagenpapier zum Umgang mit elektronischen Daten und Dokumenten erarbeitet. Darauf aufbauend soll bis Mitte Jahr ein Aktionsplan erarbeitet werden.
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