Der Playboy wird digital

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Playboy will sein Magazin in einer digitalen Version zur Verfügung stellen. Ab Mitte September kann das Männermagazin entweder online gelesen oder heruntergeladen werden. Damit reagiert Playboy auf finanzielle Probleme, denn der Online-Erotikmarkt macht der Print-Sparte schwer zu schaffen. Im zweiten Quartal erzielte diese einen Verlust von 2,3 Millionen Dollar, während die gesamte Gruppe im gleichen Zeitraum einen Gewinn von 4,6 Millionen US-Dollar erwirtschaftete.
Man ziele vor allem auf ein männliches Publikum zwischen 18 und 34 Jahren, zitiert der US-Branchendienst Cnet eine Playboy-Sprecherin. Und natürlich auf die steigenden Umsätze aus der Online-Werbung.
Die digitale Ausgabe des Playboys ist ein weiterer Schritt der Gruppe in die multimediale Welt: Der Konzern verkauft auch Klingeltöne, Bilder und Spiele und beliefert iPods gratis mit Erotik.