Die IT der Armee veranschlagte 4,5 Milliarden Franken in Verpflichtungskrediten
Die IT der Armee steht weiter im Kreuzfeuer. Die NZZ am Sonntag berichtete jetzt, dass es einen sofortigen Stopp für C4STAR-Kreditpostionen gebe und Verteidigungsminister Ueli Maurer auch bei der dritten Tranche für das Führungsinformationssystem Heer (FIS) abwarten wolle. Auslöser für den Tritt auf die Kostenbremse war ein Interview Maurers mit dem Sonntagsblick, indem er auf Misstände in der IT der Armee hinwies.
Nun tauchen neue Fragen bezüglich der Kostenkontrolle auf. Laut einer vertraulichen Liste aus dem Jahr 2007 waren Verpflichtungskredite für Informatikprojekte für 4,5 Milliarden Franken gesprochen worden. Seitdem habe es weitere Ausgaben gegeben. Dabei habe ein Bericht der parlamentarischen Verwaltungskontrolle schon 2007 auf diverse Probleme hingewiesen, darunter auch auf die die mangelnde Darstellung von mit diesen Projekten verbundenen Risiken.
Da das Budget des VBS in den letzten Jahren zwischen 4,5 und 4,8 Milliarden betrug, ist die Frage wohl berechtigt, was es genau mit diesen Krediten auf sich hat.
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