Die Kantonswebsites werden interaktiver

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Das Berner Institut für angewandte Argumentenforschung (IFAA) publiziert halbjährlich Ranglisten zur Internetpräsenz und Bürgernähe der Kantone. Gewinner der sechsten Messung ist das Portal von Basel-Stadt, gefolgt von den Kantonen Jura, Nidwalden, Appenzell-Innerrhoden und Tessin.
Der Kanton Jura bekam für seine Internetpräsenz vor einem halben Jahr schlechte Noten, die Kantone St. Gallen, Baselland, Zürich, Bern und Solothurn schnitten hingegen gut ab.
Die Studie vergleicht die Inhalte der Kantons-Websites mit den Inhalten, die generell von Internetnutzern in der Schweiz über Suchmaschinen gesucht werden. Allerdings sind die Resultate nicht frei von Zweifel. So legt die Studie nicht offen, wie die Resultate zustande kommen, und anlässlich der Veröffentlichung der Resultate vor einem halben Jahr meinten mehrere Internetverantwortliche der Kantone, die Informationen seien teilweise nicht nachvollziehbar oder nicht plausibel.
Daneben stellte die Studie auch fest, dass die Kantonswebsites interaktiver geworden sind. Die Zahl der E-Mail-Links habe sich in einem halben Jahr von 7'112 auf 13'204 nahezu verdoppelt, die Zahl der digitalen Formulare beträgt 58'814 und hat sich mehr als verdoppelt.