Die SMS-Wahl in Bülach war nicht beliebt

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In der Stadt Bülach konnten die Stimmbürger am Wochenende den Stadtrat und das Gemeindeparlament per SMS wählen. Allerdings wählten nur gerade 28 Personen, das sind weniger als ein Prozent der abgegebenen Stimmen, per Handy. Beim letzten SMS-Voting-Test in Bülach im Oktober gingen nur 455 von insgesamt 3919 abgegebenen Stimmen per SMS ein. Über das Handy zu wählen, sei eine anspruchsvolle Übung, sagte Ko-E-Voting-Projektleiterin Elisabeth Prader gegenüber der sda. Dafür gaben rund 20 Prozent der Stimmberechtigten ihre Wahl per Internet ab. Wählen per Internet sei sehr einfach - fast noch einfacher als den Zettel von Hand auszufüllen, sagte Prader weiter.
Im November wurde der E-Voting-Pilotversuch des Bundes abgeschlossen, der Bundesrat will dem Parlament im Sommer 2006 einen Bericht vorlegen und das weitere Vorgehen diskutieren. Zu Bundesvorlagen werden vorübergehend keine elektronischen Abstimmungen mehr durchgeführt. Wie im Fall von Bülach können die Kantone aber den Gemeinden Ausnahmebewilligungen erteilen.