Die Top Ten der Viren: Immer mehr finanziell motivierte Attacken

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2'312 neue Schadprogramme verzeichnete der britische IT-Sicherheitsanbieter Sophos im Januar 2006 – rund ein Drittel mehr als noch im Dezember. Eine von 70 E-Mails war im Januar infiziert, insgesamt seien 118'060 Viren, Würmer und Trojaner im Umlauf. Ein grosser Teil der neuen Viren sind Trojanische Pferde.
Die SophosLabs eruieren die Viren und Hoaxes (E-Mail-Falschmeldungen und -Kettenbriefe), die weltweit im Umlauf sind, und erstellen monatliche Top-Ten-Charts. Auf Rang eins bei den Viren bleibt der Wurm Sober-Z, der seit dem 6. Januar nicht mehr aktiv ist, aber mit 45 Prozent noch immer das am weitesten verbreitete Schadprogramm im Januar war (80 Prozent im Dezember). Der sogenannte "Kamasutra-Wurm" Nyxem-D, der jeweils am dritten des Monats Dateien auf den infizierten Rechnern überschreiben soll (der NetzwocheTicker hat berichtet), wurde zwar erst am 18. Januar erstmals beobachtet, konnte sich aber direkt auf Platz vier platzieren. Zwei Würmer, die bereits grossen Schaden angerichtet haben, können ein erfolgreiches Comeback feiern: Netsky-D und Mytob-AS landen auf Anhieb auf den Plätzen sieben und zehn.
Bei den Hoaxes hat es der neue Kettenbrief "MSN ist closing down" auf Platz zehn geschafft. Er weist die Empfänger an, die E-Mail an alle Bekannten weiterzuleiten, sonst würde MSN schliessen.