Digicomp: E-Learning-Hype ist vorbei!

Uhr | Aktualisiert
Die Schweizer Informatikschule Digicomp konnte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 48,5 Millionen erwirtschaften. Gegenüber dem Vorjahr erfolgte damit ein bescheidener Anstieg um drei Prozent. Den erreichten Cash-Flow bezeichnet Digicomp als befriedigend. Auch in der Informatikausbildung mache sich die allgemeine IT-Krise bemerkbar, begründet das Unternehmen vorsichtig die mässigen Ergebnisse für 2001. Besonders getroffen wurde letztes Jahr der Bereich elektronisches Lernen: Die Gruppe E-Learning wurde in der ersten Jahreshäfte 2001 aufgelöst. Auch im E-Learning-Bereich ist der Hype vorbei, konstatiert dazu der Unternehmensleiter Willi Vollenweider. Seit jüngstem präsentiert sich Digicomp als Partner des Bundesprojektes Schule im Netz. Das Unternehmen hat einen entsprechenden Vertrag mit dem Bundesamt für Bildung und Technologie unterzeichnet. Schule im Netz will die Informatikstruktur an Schweizer Schulen verbessern. Digicomp wird die Ausbildung der in die Systemplanung und –betreuung involvierten Lehrkräfte ausbilden.