Digitale Agenda 2.0: "Smart Switzerland"
Economiesuisse und ICTswitzerland wollen die Schweiz "unter die besten digitalen Volkswirtschaften der Welt" bringen. Wie das gehen soll, zeigen die Verbände in ihrer Digitale Agenda 2.0 auf.
"Der Bund muss die Auswirkungen und das Potenzial der rasant wachsenden 'digitalen Volkswirtschaft' in Zukunft noch genauer erfassen, vermehrt mit international vergleichbaren Kennzahlen dokumentieren und generell rascher aktuelle Daten bereitstellen", fordern Economiesuisse und ICTswitzerland in einer Neuauflage der "Digitalen Agenda 2.0".
Die beiden Interessenverbände preisen ihre Vision namens "Smart Switzerland" an und meinen damit folgende neun Forderungen:
- Im Energiebereich sollen ICT-Potenziale besser genutzt werden.
- Finanzielle Anreize im Gesundheitswesen sollen IT-Lösungen wie elektronische Patientendossiers für Patienten attraktiver machen.
- Informatik soll bei der Erarbeitung von Lehrplänen für Volksschule und Gymnasien eine höhere Priorität haben.
- Der Bund soll Antennenbewilligungsverfahren vereinfachen.
- Im öffentlichen Verkehr soll nicht nur elektronisches Ticketing sondern ein verkehrsübergreifendes Mobility Pricing umgesetzt werden.
- Industrie und Hochschulen sollen näher zusammenarbeiten.
- Der sorgfältige Umgang mit digitalen Daten (Medienkompetenz) soll bereits in der Schule gelernt werden.
- Die Wirtschaft soll stärker in der Umsetzung der nationalen E-Government-Strategie einbezogen werden und Bund und Kantone eine klare Beschaffungsstrategie bei ICT-Projekten entwickeln.
- Der Bund soll allen Bürgern digitale Identitäten zuweisen.
Economiesuisse und ICTswitzerland fassen ihre Forderungen in einem 44-seitigem PDF unter dem Begriff "Smart Switzerland" zusammen.
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