Dot.com-Sterben geht weiter zurück
Laut Zahlen des US-Marktforschers Webmergers.com sinkt die Dot.com-Sterberate weiter: Machten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres weltweit 93 Dot.coms Konkurs oder mussten Insolvenz beantragen, waren es im ersten Halbjahr 2001 immerhin noch 345. In den letzen 16 Monaten wurden noch durchschnittlich 44 Unternehmen zu finanziellen Problemfällen, im März 2002 waren es bloss noch 17 und im Juni 13.
Auch innerhalb der Dot.com-Unternehmen ist eine Verlagerung zu erkennen: Bis vor kurzem waren es vor allem Unternehmen aus dem Bereich E-Commerce, die der Krise zum Opfer fielen (seit Anfang 2000 43 Prozent), in den vergangenen zwei Monaten hingegen hauptsächlich Content Provider und Internet Services Provider.
Webmergers.com sieht dies als Zeichen, dass sich die Cyberphobia unter den Anlegern zu legen scheint und dass das Internet als das angesehen wird, was es tatsächlich ist: als ein Werkzeug – und dazu ein sehr wichtiges - das der Industrie dabei helfen wird, in den nächsten Jahrzehnten eine Vielfalt neuer und fortschrittlicher Anwendungen zu entwickeln, wie es in dem Bericht heisst.
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