DSAG fordert Gleichbehandlung der Schweizer SAP-Kunden, IG der Unzufriedenen wächst
Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V. fordert von SAP einen kundengerechten und optionalen Support und eine Gleichbehandlung der Schweizer Kunden wie in Deutschland und Österreich. „Für die Schweiz und den Rest der Welt stellt sich die Situation nach wie vor unbefriedigend dar“, so die DSAG in einer Pressemitteilung.
In Deutschland und Österreich hatte sich die DSAG im vergangenen Jahr erfolgreich für eine Senkung der Preisstaffel für das neue Supportmodell (Enterprise Support) eingesetzt und erreicht, dass der Preis für den Standard Support 2009 stabil bleibt. Man begrüsse, dass sich SAP im vergangenen Jahr bewegt habe, hält die DSAG fest. „Die Beibehaltung des Standard Supports macht jedoch keinen Sinn, wenn die Preisgestaltung und der Leistungsumfang von Standard Support und Enterprise Support nicht im angemessenen Verhältnis stehen.“ Die Supportmodelle müssten sich auch bei der ab dem kommenden Jahr geplanten Preiserhöhung des Standard Supports deutlich in Preis und Leistung unterscheiden lassen. Nach der von SAP in Aussicht gestellten neuen Berechnung der Supportpreise ab 2010 würden langjährige Kunden, die früh der SAP-Strategie gefolgt sind, durch individuelle Preiserhöhungen deutlich schlechter gestellt als Kunden, die ihre Verträge zu einem späteren Zeitpunkt umgestellt haben. „In Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wäre ein genereller Verzicht auf eine Preisanpassung wünschenswert und ein positives Signal an alle SAP-Anwender“, so der DSAG.
Inzwischen verzeichnet die Interessensgemeinschaft SAP Wartung CH, in der sich die unzufriedenen Schweizer SAP-Kunden zusammengeschlossen haben, weiteren Zulauf. Die Mitgliederzahl ist in den letzten Wochen von 31 auf 35 gestiegen, wie Insider dem Netzticker verrieten. In der IG sind unter anderem namhafte mittelgrosse Unternehmen der Schweizer Industrie vertreten.
Kampf gegen Missbrauch von Schweizer Domains
Update: Nationalrat besteht auf Identifikationspflicht beim Domainkauf
Uhr
Umbenennung zu Haskoning Schweiz
Haskoning übernimmt Zürcher Rechenzentrumsplaner Next
Uhr
Cybersicherheit in der Bundesverwaltung
Neue Cyberaufsicht kämpft mit Anlaufschwierigkeiten
Uhr
Statement von Andreas Schwizer, Leiter Geschäftsbereich ICT und Mitglied der Geschäftsleitung von SAK
"Die steigenden Anforderungen stärken die Rolle der lokalen RZ-Anbieter"
Uhr
Gegen digitale Ablenkung
Zwei Start-ups präsentieren Lösungen für weniger Bildschirmzeit
Uhr
Digitale Souveränität: Den Blick nach Japan wagen
Uhr
Marco Zimmer
Update: Winterthur findet neuen CIO in den eigenen Reihen
Uhr
"Vor meinem Kaffee bin ich wirklich ein Höllenbiest"
Wenn der Chef seinen Morgenkaffee noch nicht hatte
Uhr
Pro-AV-Installationen für Fussballfans
LED-Fussball begeistert Fans in Dallas
Uhr
"Quantum Risk Score"
Schweizer Start-up hilft Unternehmen beim Berechnen ihrer Quantenrisiken
Uhr