Dynabit ist konkurs

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Die Hünenberger Firma Dynabit AG, Anbieterin von multimedialen Kommunikationslösungen für Unternehmen, hat am 31. Januar in Zug Konkurs angemeldet. Für das wichtigste Produkt von Dynabit, dpresent, besteht laut CEO und VR-Präsident Patrick Moser die Hoffnung, dass es schon bald aus der Konkursmasse herausgekauft wird. Mehrere Angebote würden vorliegen. Absolute Development AG in Zürich hat von Dynabit bereits alle Streaming Media Aktivitäte, die über die Firma Servecast abgewickelt wurden übernommen. Ende Oktober 2002 hatte das Management von Dynabit unter Moser als neuem CEO die Aktienmehrheit übernommen und zum Ziel gesetzt, mit einer gesunden Wachstumsstrategie im Jahr 2003 zur ersten Adresse im Schweizer Kommunikationsmarkt zu avancieren und sich mittelfristig im deutschsprachigen Europa zu etablieren. Der Gründer und bisherige Investor Daniel S. Aegerter hatte sich im Zug der Neuausrichtung aus dem Verwaltungsrat zurückgezogen. Wie Moser gegenüber dem NetzwocheTicker erklärte sei es nicht gelungen, einen neuen Investor oder Fusionspartner zu finden, obwohl diverse Firmen Interesse gezeigt hätten. Die Überbrückungsfinanzierung bis zum geplanten Break-even im Sommer konnte deshalb nicht sicher gestellt werden. Dynabit sei relativ früh zum Konkursamt gegangen, um grösseren Schaden gegenüber Kreditoren und den zehn Mitarbeitern zu verhindern. Letztere seien laufend informiert und bereits bei der Stellensuche unterstützt worden. Für eine Mitarbeiterin wurde bereits eine Lösung gefunden, andere könnten zusammen mit dpresent übernommen werden. Moser sagte, dass auch seine Zukunft noch offen sei. Jedenfalls ist er nach wie vor überzeugt, dass der Markt für multimediale Kommunikationslösungen überdurchschnittlich wachsen wird. Dynabit wird an der iEX nicht wie geplant vertreten sein.