E-Mail und Webseiten prägen den Schweizer Medien-Alltag

Uhr | Aktualisiert
Das Internet ist zu einem zentralen Arbeitsinstrument für Journalisten geworden. Knapp 92 Prozent der befragten Journalisten in der Deutschschweiz nutzen täglich Informationen aus dem Web. Vor drei Jahren nutzten noch weniger als 80 Prozent der befragten Medienschaffenden Internet-Seiten täglich. Das Zeitbudget für diese Besuche liegt heute mehrheitlich zwischen einer und drei Stunden täglich. Die fünf wichtigsten Inhalte sind Suchmaschinen, Verwaltungs-Seiten, Unternehmens-Seiten, Newsportale und Newsletter. Dies ist das Fazit einer repräsentativen Befragung der Zürcher Hochschule Winterthur und Bernet PR.
Auch E-Mail hat sich im journalistischen Alltag als Kommunikationsmittel weiter vorgedrängt, bleibt aber auf dem dritten Rang, dicht hinter dem persönlichen Gespräch und dem Telefonat. Auf dem zweiten Rang liegt E-Mail hingegen beim Kontakt mit nicht persönlich bekannten Informationsquellen.
Praktisch noch nicht genutzt werden neuere Instrumente wie Blogs, Podcasts und RSS. Hier sei das Angebot in der Schweiz aber auch noch sehr dünn.