Ecuador prüft Asylantrag von Julian Assange
Das Risiko der Todesstrafe werde bei der Prüfung des Antrags auf politisches Asyl für Julian Assange berücksichtigt, vermeldet der ecuadorianische Aussenminister Ricardo Patiño.
Julian Assange fürchtet um sein Leben: Bei einer Auslieferung an Schweden drohe ihm eine Abschiebung in die USA, so das Gesicht hinter Wikileaks, und dort die Todesstrafe. Dies müsse Ernst genommen werden, sagt nun der ecuadorianische Aussenminister Ricardo Patiño, in dessen Land Assange in der Nacht auf Mittwoch Asyl beantragt hat.
Bei der Prüfung des Antrags werde die Gefahr der Todesstrafe berücksichtigt. Dies hat Patiño gestern über Twitter mitgeteilt. Die ecuadorianische Verfassung kenne keine Todesstrafe, so Patiño, und das Land schütze das Menschenrecht auf Leben und freie Meinungsäusserung.
Ein Entscheid könnte noch heute fallen: Ecuadors Präsident Rafael Correa werde sich schon bald zu dem Antrag äussern, so Patiño.
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