EDS zieht vier Milliarden Dollar-Auftrag des britischen Verteidingungsministeriums an Land
Nun ist es bestätigt: Das britische Verteidigungsministerium hat das von EDS geführte Konsortium "Atlas" als bevorzugter Lieferant für einen umfassenden Infrastruktur-Auftrag gewählt. EDS und seine Sub-Unternehmer (Fujitsu Services, EADS Defence, Security Systems, General Dynamics und LogicaCMG) gehen davon aus, den Vertrag in den nächsten 30 Tagen abzuschliessen und die Arbeit im April aufzunehmen. Der Auftrag wird in der ersten Phase auf rund 4 Milliarden US-Dollar über eine Laufzeit von 10 Jahren geschätzt und stellt für EDS den grössten Auftragsgewinn seit 2002 dar. Dabei geht es darum, zahlreiche existierende Netzwerke in eine zentrale Infrastruktur zu konsolidieren und rund 150'000 Desktops und 300'000 Nutzer an 2000 Standorten miteinander zu verbinden. Wie die New York Times berichtet, hätten Insider erwartet, dass CSC das Rennen machen würde. Dies, nachdem EDS bei einem ähnlichen Auftrag für die US Navy massive Probleme zu beklagen hatte und am Ende zusätzliche Kosten übernehmen musste. Bei EDS will man aus den Erfahrungen gelernt und diesmal eine 18-monatige Due Diligence durchgeführt haben, berichtet die New York Times.
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