Enterprise-Portale kommen nicht von der Stange

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Kostensenkung ist das Hauptmotiv von Firmen zur Einrichtung eines internen Unternehmensportals: 35 Prozent der in einer Studie der META Group zu Enterprise Information Portals befragten Unternehmen gaben diesen Grund für entsprechende Aktivitäten an. 32 Prozent sagten, sie wollen die Zufriedenheit der Mitarbeiter fördern. Da Portale mit Web-Technologie und Unternehmensinhalten arbeiteten, biete es sich an, so die Autoren der Studie E-Environments - Der Aufbau von Portal Frameworks, mit der Entwicklung des Portals eine Konsolidierung der Website zu verbinden. Tatsächlich haben über 50 Prozent der befragten Unternehmen diese Gelegenheit wahrgenommen. Die Autoren sehen die Bedeutung des prozessorientierten Portalansatzes in den nächsten zwölf Monaten ansteigen, weil sie davon ausgehen, dass Anbieter wie SAP Portals, IBM, Oracle, Computer Associates oder BEA ihre Prozessautomatisierungs- und Workflow-Funktionalitäten als Schlüsselkomponenten der jeweiligen Portal Frameworks vermarkten werden. Prêt-à-porter scheint es Portallösungen jedoch nicht zu geben: 39 Prozent der befragten Firmen arbeiten mit individuell angepassten Standard-Lösungen, und 38 Prozent leisten sich gleich eine Eigenentwicklung.