E.ON und HP schliessen IT-Outsourcingvertrag
Der private Strom- und Gasversorger E.ON hat seinen kompletten IT-Bereich für 1,4 Milliarden Dollar abgegeben. In einem Vertrag über fünf Jahre verpflichtet sich HP alles zu übernehmen - von Infrastruktur bis zu den Mitarbeitern. 1100 IT-Angestellte von E.ON wechseln den Arbeitgeber.
E.ON hat HP mit dem Betrieb seiner Rechenzentren und IT-Arbeitsplätze beauftragt. Eine entsprechende Vereinbarung wurde von der Hewlett-Packard GmbH und der E.ON IT GmbH, der konzerninternen IT-Gesellschaft der E.ON AG, unterzeichnet. Der IT-Outsourcing-Servicevertrag im Wert von 1,4 Milliarden Dollar hat eine Laufzeit von fünf Jahren.
Auf Grundlage dieser Vereinbarung soll eine flexible, kosteneffiziente IT-Umgebung geschaffen werden, die es E.ON erlaubt das in der IT-Infrastruktur gebundene Kapital zu senken. Im Rahmen des Vertrags übernimmt HP den Betrieb der Rechenzentren des Konzerns sowie die Betreuung der IT-Arbeitsplätze für mehr als 80'000 Nutzer. Im April 2011 werden, so HP, dafür rund 1100 Mitarbeitende von E.ON zu HP wechseln.
Um das IT-Management für E.ON zu vereinfachen, soll sich HP um die betriebliche Integration kümmern und dabei mit den anderen IT-Lieferanten von E.ON zusammenarbeiten. Mit den Infrastruktur-Dienstleistungen möchte HP der E.ON-Gruppe den unmittelbaren Zugriff auf Informationen erlauben, um so auf die Anforderungen von Kunden, Mitarbeitenden und Partnern unmittelbar reagieren zu können.
"E.ON braucht durchgängige, innovative und agile IT-Services, um in einer wettbewerbsintensiven globalen Industrie zu agieren. HP hat eine ausgewiesene Erfahrung mit grossen IT-Outsourcing-Projekten und eine globale Präsenz", sagt Edgar Aschenbrenner, Chief Information Officer der E.ON IT GmbH.
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