Ericsson erneut mit Gewinneinbruch – 4000 Stellen werden gestrichen
Der schwedische Netzwerk- und Mobilfunkausrüster Ericsson verbuchte im vierten Quartal 2007 erneut einen Gewinneinbruch und will nun weltweit 4'000 Stellen streichen, wie Konzernchef Carl-Henric Svanberg heute der schwedischen Nachrichtenagentur TT sagte.
Im vierten Quartal blieb der Umsatz gegenüber dem Vorjahr mit 54,5 Milliarden Kronen (5,76 Milliarden Euro) beinahe gleich, der Nettogewinn ging aber um 42 Prozent auf 5,6 Milliarden Kronen (591,9 Millionen Euro) zurück. Im Gesamtjahr 2007 stieg der Umsatz um 4 Prozent auf 187,8 Milliarden Kronen (19,84 Milliarden Euro). Der Nettogewinn ging auch im Gesamtjahr um 17 Prozent auf 21,8 Milliarden Kronen (2,3 Milliarden Euro) zurück.
Im Netzwerkgeschäft habe es einen signifikanten Margenzerfall gegeben, begründet Svanberg: Man habe zwar bei dem Neuaufbau von Mobilfunknetzen in Schwellen- und Entwicklungsländern Marktanteile gewinnen können, doch aufgrund des heftigen Konkurrenzkampfes weise dieses Geschäft immer kleinere Margen auf. Zudem seien die Geschäft mit Erweiterungen bestehender Netzwerke zurückgegangen und in diesem Bereich seien die Margen besonders hoch.
In der Schweiz wurde Ericsson allerdings erst kürzlich von Swisscom mit der Aufrüstung des Mobilfunknetzes beauftragt.
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