Erste E-Government Diplome verliehen

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Die erste Serie des E-Government-Lehrganges des Bundesamtes für Informatik und Telekommunikation BIT ist letzten Samstag abgeschlossen worden. Ziel des Lehrganges sei es, das Wissen über E-Government dezentral in den Amtsstellen zu verbreiten, erklärte Michael Gisler, der Initiator und Leiter des Lehrganges. Zwölf Mitarbeitende aus der öffentlichen Verwaltung und verwaltungsnahen Institutionen haben sich während zwei Monaten berufsbegleitend zu E-Government-SpezialistInnen ausbilden lassen. Die AbsolventInnen sollen E-Government in einem grösseren Gesamtzusammenhang einbetten können: E-Government ist am wenigsten ein technisches Problem, weit wichtiger sind organisatorische oder juristische Fragestellungen, also die Anpassung der Prozesse, so Gisler gegenüber dem NetzwocheTicker. Als Folge des Kurses rechnet Gisler vorerst nicht mit einem neuen Schub an E-Government-Projekten: Es ist genau so gut möglich, dass als Reaktion auf die Ausbildung E-Government-Projekte erst mal gestoppt und auf bessere Planungsgrundlagen gestellt werden, meint Gisler. Dies sei auch angesichts der knappen Budgets der öffentlichen Hand dringend notwendig, damit wirklich diejenigen Projekte umgesetzt würden, die einen grösstmöglichen Nutzen erbringen. Eine Neuauflage des Lehrganges ist für Frühling 2004 geplant.