Esmertec verabschiedet sich mit Umsatzsteigerung und EBITA-Jahresgewinn
Der Dübendorfer Handysoftwarehersteller Esmertec konnte im Geschäftsjahr 2008 seinen Umsatz um 7,5 Prozent auf 40,0 Millionen Dollar steigern. Unter dem Strich resultierte zwar noch immer ein Nettoverlust von 5,5 Millionen Dollar. Im Jahr zuvor belief sich der Fehlbetrag allerdings noch auf 24,2 Millionen Dollar. Zum ersten Mal in der Firmengeschichte verzeichne das Unternehmen zudem mit 3,3 Millionen Dollar über ein ganzes Geschäftsjahr hinweg ein positives EBITA-Ergebnis.
Angezogen haben 2008 sowohl der Lizenzverkauf als auch das Servicegeschäft. Die Erlöse aus Lizenzen nahmen um 5,5 Prozent auf 22,4 Millionen Dollar zu, jene aus Services um 10,1 Prozent auf 17,7 Millionen Dollar. Die Einnahmen im Segment Mobile & Multimedia Devices stagnierten hingegen bei etwas über 23 Millionen Dollar. Esmertec verkaufte 107 Millionen Einheiten seiner Java-Umgebung Jbed. Insgesamt hat das Unternehmen damit nach eigenen Angaben bisher 313 Millionen Jbed-Einheiten ausgeliefert.
Verringern konnte Esmertec den operativen Aufwand, nämlich von 27,2 Millionen auf 20,0 Millionen Dollar. Der Softwarehersteller führt dies auf Massnahmen zurück, die ergriffen wurden, um Kosten zu reduzieren und Profitabilität zu erreichen.
Für die Zukunft hat Esmertec längst wichtige Weichen gestellt. So übernahmen die Dübendorfer 2008 das Plattformgeschäft von Samsung Mobile. Anfang 2009 fusionierte Esmertec schliesslich mit dem französischen Handysoftwarespezialisten Purple Labs. Das vereinte Unternehmen tritt seither unter dem Namen Myriad auf.
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