EU droht Microsoft mit Verkaufsstopp für Vista
Weil die EU-Kommission befürchtet, dass es mit Windows Vista die gleichen kartellrechtlichen Schwierigkeiten geben könnte wie heute mit Windows XP, hat sich Microsoft schon einmal gewarnt. Im Fall von Verletzungen mit dem europäischen Wettbewerbesrecht würde der Verkauf des neuen Betriebssystems in der EU gestoppt.
Wie die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes gegenüber dem Wall Street Journal sagte, habe sie ihre Bedenken in der letzten Woche Microsoft-Chef Steve Ballmer in einem Brief mitgeteilt. Wie das Wall Street Journal weiter schreibt, weiss man bei Microsoft aber nichts von einem solchen Schreiben.
Die EU-Kommission ist vor allem über Microsofts Pläne zur Internetsuche besorgt, weil Microsoft mittels Voreinstellungen im Internet Explorer Suchende direkt zur eigenen Suchmaschine leiten könnte. Zudem wäre es möglich, dass Microsoft eigene Antiviren-Software in Vista integrieren könnte. Google beziehungsweise Symantec hatten deswegen bereits ähnliche Bedenken vor der EU-Kommission geäussert. IBM, Oracle und Sun hatten die Kommission darauf hingewiesen, dass Microsoft zum Beispiel Digital-Rights-Management-Software in Vista integrieren könnte.
Microsoft hat solche Pläne bisher stets dementiert oder darauf hingewiesen, dass sich Voreinstellungen ändern lassen.
Sollte es aber tatsächlich zu einem Verkaufs-Stopp kommen, könnte sich dies für das Nicht-EU-Land Schweiz als Vorteil erweisen.
Wie die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes gegenüber dem Wall Street Journal sagte, habe sie ihre Bedenken in der letzten Woche Microsoft-Chef Steve Ballmer in einem Brief mitgeteilt. Wie das Wall Street Journal weiter schreibt, weiss man bei Microsoft aber nichts von einem solchen Schreiben.
Die EU-Kommission ist vor allem über Microsofts Pläne zur Internetsuche besorgt, weil Microsoft mittels Voreinstellungen im Internet Explorer Suchende direkt zur eigenen Suchmaschine leiten könnte. Zudem wäre es möglich, dass Microsoft eigene Antiviren-Software in Vista integrieren könnte. Google beziehungsweise Symantec hatten deswegen bereits ähnliche Bedenken vor der EU-Kommission geäussert. IBM, Oracle und Sun hatten die Kommission darauf hingewiesen, dass Microsoft zum Beispiel Digital-Rights-Management-Software in Vista integrieren könnte.
Microsoft hat solche Pläne bisher stets dementiert oder darauf hingewiesen, dass sich Voreinstellungen ändern lassen.
Sollte es aber tatsächlich zu einem Verkaufs-Stopp kommen, könnte sich dies für das Nicht-EU-Land Schweiz als Vorteil erweisen.
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