EU hat noch Bedenken wegen Reisebüro von T-Online
Die EU-Kommission hat am Dienstag mitgeteilt, dass sie das geplante Internet-Reiseportal von T-Online und den Toruistikkonzernen Preussag (TUI) und C&N noch einmal umfangreich prüfen wolle. Die Kommission hat Bedenken, dass das Joint Venture der beiden führenden deutschen Reiseanbieter mit dem grössten europäischen Internet-Provider zu einer zu machtvollen Stellung im jungen Onlinereisemarkt führen und die Auswahl der Verbraucher zwischen den Reiseanbietern verringern könnte. Die EU-Kommission hatte bereits nach Bekanntwerden der Pläne ihre Bedenken angemeldet. Darauf hatten die Projektpartner zwar gewisse Zugeständnisse gemacht, die jener offensichtlich noch nicht genügten. Auch in der Schweiz plant T-Online eine Reiseplattform als wichtiges Standbein seines Portals. Als wichtige Partner sind Kuoni, Imholz, und Hotelplan vorgesehen. In der Schweiz präsentiert sich die Situation allerdings anders als auf europäischer Ebene: Hier konnten zwar auch die führenden Reiseanbieter gewonnen werden, T-Online ist aber ein Newcomer auf dem Schweizer Markt.
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