EU-Kommission eröffnet zwei neue Verfahren gegen Microsoft
Die EU-Kommission will in zwei neuen Verfahren überprüfen, ob Microsoft seine dominierende Marktposition ausnutzt, um konkurrierende Softwareanbieter zu verdrängen.
Geklagt hatten der norwegische Browser-Anbieter Opera und der Branchenausschuss ECIS (Europäisches Komitee für Interoperable Systeme). Opera hatte Mitte Dezember bei der EU-Kommission eine Klage eingereicht, weil Microsoft seinen eigenen Browser Internet Explorer zusammen mit dem Betriebssystem ausliefert. Zudem würde Microsoft die Interoperabilität einschränken, weil sich der Internet Explorer nicht an die Webstandards halte und so de facto eigene Standards schaffe. Im zweiten Verfahren untersucht die EU-Kommission den Vorwurf des ECIS an Microsoft, die Interoperabilität mit Drittanbietern zu verhindern, indem wesentliche Schnittstellenangaben zurückgehalten werden. Dabei geht es nach Angaben der Kommission um eine Reihe von Produkten, darunter die Office-Suite und Server-Software.
Beide Beschwerden berufen sich auch auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs von September. Das EU-Gericht erster Instanz hatte Microsofts Rekurs abgewiesen und damit die Kartellauflagen der EU-Kommission aus dem Jahr 2004 bestätigt. Bestätigt wurde damit unter anderem, dass Microsoft sein Medienabspielprogramm Media Player nicht automatisch mit dem eigenen Betriebssystem ausliefern darf. Zudem musste Microsoft Schnittstelleninformationen offen legen.
GPT-6 Astra
OpenAIs neues Sprachmodell nutzt Computer präziser und befolgt Beschränkungen besser
Uhr
Fachbeitrag von Sopra Steria
Agentic AI: Wie man seine neuen digitalen Mitarbeitenden führt
Uhr
Company Profile DeepCloud
Vertrauliche KI: Wie Unternehmen generative KI sicher nutzen können
Uhr
Na-Na-Na-Na-Na-Na-Na-Na Gadgets auf Rädern!
Wie man ein funktionales Batmobile baut - Schritt 1 von voraussichtlich sehr vielen
Uhr
Spotlight
"Weibliche Vorbilder zeigen, dass es nicht 'den' Weg in die Security gibt"
Uhr
Amazon Web Services
KI in der Cybersecurity: Verstärkung für Verteidiger im digitalen Zeitalter
Uhr
House of Influence GmbH
"AI in Marketing"-Konferenz: Zwischen Technik und Kreativität
Uhr
Heizen mit Rechenzentren
Infomaniak gewinnt Green Business Award
Uhr
Wild Card
Post-Quanten-Security ist in erster Linie ein Inventarproblem
Uhr
HR Experience Campus 2026
Wieso das HR bei der KI-Transformation eine Schlüsselrolle spielt
Uhr