EU-Kommission: Tiefere Roaming-Gebühren kommen später

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Die EU-Kommission hat sich auf die Details zur Senkung der Roaming-Gebühren im Mobilfunk geeinigt. Das berichtet das Wall Street Journal in seiner Dienstagsausgabe unter Berufung auf einen EU-Vertreter. Der Kompromiss sieht demnach vor, dass die Mobilfunkbetreiber bis zum Ende des Sommers 2007 Zeit erhalten, ihre Roaming-Gebühren zu senken. Ursprünglich wollte die EU die Tarife noch vor den Sommerferein 2007 senken. Da die Anbieter in der Hauptferienzeit die grössten Umsätze mit Roaming erzielen, erhalten sie durch die neue Regelung noch ein Schmerzensgeld.
Die Richtlinien zur Festsetzung der Höhe, um wie viel die Roaming-Gebühren gesenkt werden müssen, wird die EU-Kommission in den nächsten Tagen beraten. Mitte Juni war ein Versuch der EU-Kommission gescheitert, die Preise für Handygespräche im europäischen Ausland per Verordnung generell auf das Niveau der Preise für Inlandgespräche zu senken.