EU verhängt neue Rekordstrafe gegen Microsoft
Die EU-Kommission hat gegen Microsoft eine Busse von 899 Millionen Euro verhängt. Diese neue Rekordstrafe geht zurück auf das Kartellverfahren aus dem Jahre 2004. Damals verfügte die EU-Kommission unter anderem, dass Microsoft Schnittstellen offen legen muss. Microsoft tat dies zwar teilweise, verlangte aber Lizenzgebühren. Microsoft habe damit gegen die EU-Sanktionen aus dem Jahr 2004 verstossen, begründet die EU-Kommission.
Microsoft selbst hatte Ende Januar in einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht angekündigt, dass eine neue Strafe von maximal 1,5 Milliarden Euro drohen könnte.
„Microsoft ist das erste Unternehmen seit Einführung der EU-Wettbewerbspolitik vor 50 Jahren, gegen das die Kommission eine Geldbusse wegen Nichteinhaltung einer Kartellentscheidung verhängen muss“, erklärte die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes. Sie hoffe nun, dass das „dunkle Kapitel der Verstösse Microsofts“ erledigt sei.
Erst Ende letzte Woche kündigte Microsoft in einer gross angelegten Telefonkonferenz an, sich in Zukunft gegenüber Dritten vermehrt zu öffnen. An der Telefonkonferenz erklärte Microsofts Chefjurist Brad Smith, dass man mit dieser Ankündigung einen Schlussstrich unter das Verfahren der EU-Kommission ziehen möchte. Die Reaktion der EU-Kommission darauf war allerdings eher verhalten.
Markus Reding
Isolutions ernennt neuen Leiter für Financial Services
Uhr
Volksinitiative vs. Gegenvorschlag
Kanton Luzern stimmt wohl im November über E-Gov-Gesetz ab
Uhr
Corgi Race
Pferderennen waren gestern
Uhr
Lancierung von "Revendo Mobile"
Revendo steigt ins Mobilfunkgeschäft ein
Uhr
UZH News
Neues KI-Programm übersetzt in fünf rätoromanische Idiome
Uhr
Sophos-Umfrage
9 von 10 Schweizer Unternehmen von Identitätsdiebstahl betroffen
Uhr
Aufruf zur Petition
Update: Meta-Mitarbeitende in den USA protestieren gegen Tracking-Software
Uhr
MDash
Microsoft findet und behebt Schwachstellen mit neuer KI-Plattform
Uhr
Im Juli 2026
Renuo übernimmt Simplificator
Uhr
Verdächtiger Python-Code
Google entdeckt ersten KI-generierten Zero-Day-Exploit
Uhr