EU-Wettbewerbskommissarin für offene Standards und mit Seitenhieb gegen Microsoft
Die in Rechtsstreitigkeiten mit Microsoft erprobte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat in einer Rede am Open Forum Europe in Brüssel Unternehmen und Regierungen dazu aufgefordert, in ihrer IT auf offene Standards zu setzen. Dies berichtet die NY Times in der heutigen Onlineausgabe.
Interoperabilität sei ein wichtiges Ziel, und dafür seien offene Standards notwendig, meinte Kroes. Ohne Microsoft und dessen Bestreben, das Dokumentenformat Office Open XML als Standard zu etablieren, beim Namen zu nennen, erklärte Kroes, dass sie den Nutzen für Verbraucher nicht sehe, wenn proprietäre Technologien zu Standards werden, ohne dass sie klare und nachweisbare Vorzüge gegenüber nicht-proprietären Alternativen aufzuweisen hätten.
Momentan evaluieren die beiden Generalsekretäre der internationalen Organisation für Normung, ISO, und der internationalen elektrotechnischen Kommission, IEC, die eingegangenen vier Einsprachen gegen Office Open XML von Brasilien, Indien, Südafrika und Venezuela. Die endgültige Publikation des Dokumentenformats ist nun so lange blockiert, bis alle Beschwerden in einem Prüfverfahren bearbeitet und passende Lösungen gefunden wurden.
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