Fantastic strukturiert um
Die Zuger Fantastic, einst der Star am neuen Markt in Frankfurt, baut Arbeitsplätze ab und strukturiert den Betrieb neu. Im Zuge der Umstrukturierung wird das Unternehmen bis zu 30 Prozent der Arbeitsplätze abbauen sowie mehrere Verkaufsbüros zusammenlegen. Die laufenden Betriebskosten im Jahr 2001 werden um 9 Millionen Dollar gesenkt. Zudem erweitert Fantastic seine Verkaufsstrategie, um eine grössere Durchdringung von Multimedia-Breitband-Lösungen im Markt zu erzielen, wie die Firma schreibt. Fantastic will künftig auf indirekte Vertriebswege mit führenden Multimedia-Serviceanbietern setzen. Mitte Dezember 2000 hatte Fantastic bereits eine gemeinsame Marketing- und Vertriebsinitiative mit IBM angekündigt. Der Breitbandmarkt ist langsamer gewachsen als erwartet, begründet Reto Braun, Ex-Post-Chef und CEO von Fantastic, den Schritt. Fantastic werde aber dank der neuen Organisation effizienter und flexibler agieren, meinte Braun. Gleichzeitig teilte Fantastic mit, dass die Firma den prognostizierten Umsatz von 35 Millionen Dollar für das Geschäftsjahr 2000 nicht erreichen werde.
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