Finanzspritze hilft Start-up beim Marktausbau
Das Schweizer Start-up Trekksoft erhält von verschiedenen Investoren rund 750'000 Franken frisches Kapital. Damit will der Anbieter einer SaaS-Plattform für Outdoor-Veranstalter seine Marktpräsenz ausbauen.
Von Interlaken aus will Trekksoft den internationalen Markt erobern. Das vor drei Jahren gegründete Unternehmen erlaubt es mit seiner SaaS-Plattform Outdoor-Tourveranstaltern, ihre Aktivitäten zu promoten, vertreiben und verwalten. Trekksoft selber kassiert 4 bis 6 Prozent der getätigten Transaktionen und zählt derzeit rund 200 Kunden.
Nach der Eröffnung eines Büros in New York, um amerikanische Märkte zu erschliessen, will Trekksoft nun weiter wachsen. Hierfür hat die Firma in einer Finanzierungsrunde rund 750'000 Franken an Investitionen zugesprochen erhalten. Damit soll gemäss CEO und Mitbegründer Jonathan Fauver vor allem die Expansion in Europa sowie Nord- und Südamerika vorangetrieben werden sowie aktuell in der Karibik.
Auch der Heimmarkt spielt gemäss Fauver eine wichtige Rolle: "Die Schweizer Tourismusbranche steht vor der gleichen Situation wie in anderen Ländern auch. Doch trotz der hohen IT-Akzeptanz gab es hierzulande vor Trekksoft keine umfassende IT-Lösung für die Anbieter." Das stelle insbesondere die kleineren und mittleren Veranstalter vor Schwierigkeiten.
Zu den Geldgebern der jüngsten Finanzierungsrunde gehören auch bekannte Namen aus der Reisebranche, wie Trekksoft mitteilte. Die ehemaligen CEO von Kuoni und Hotelplan, Armin Meier und Walter Güntensperger, investieren ebenso wie Deindeal-Gründer Adrian Locher und die Innovationsstiftung der Schwyzer Kantonalbank. Bis heute wurden über die SaaS-Plattform rund 600'000 Buchungen mit einem Gesamtvolumen von acht Millionen Franken abgewickelt.
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