Firmen investieren mehr in Sicherheit und Entwicklung

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Unternehmen investieren verstärkt in Sicherheit und sparen dafür in anderen IT-Bereichen. Zu diesem Ergebnis kommt der Worldwide Benchmark Report 2004 von Meta Group. 66 Prozent der von META Group befragten Unternehmen in 35 Ländern räumten im IT-Budget für 2003 Security-Programmen mehr Raum ein. Bei den meisten anderen Posten wird tendenziell eher gespart. Im Jahr 2003 geben die Unternehmen durchschnittlich 8,2 Prozent ihres Gesamt-IT-Budgets für Sicherheitslösungen aus (gegenüber 7,6 Prozent im Jahr 2002 und nur 3,2 Prozent in 2001). Der Fokus der Sicherheitsausgaben liegt vor allem auf der Ausbildung der Mitarbeiter, Business Continuity und Disaster Recovery. Neben den Sicherheitsausgaben steigen auch die Entwicklungsinvestitionen an. Allerdings wird das knappe Budget weniger für neue Applikationen als für die Integration und den Ausbau von vorhandenen Applikationen verwendet. Wie die befragten CIOs berichten, liegt die Ursache für die knappen Budgets vor allem in niedrigen Gewinnmargen und der derzeitigen finanziellen Situation der Unternehmen. Die meisten Anwenderunternehmen erwarten aber im Hinblick auf die Investitionssituation 2004 durchaus höhere IT-Ausgaben, insbesondere in der Versicherungsbranche und der Fertigungsindustrie. Die Firmen dieser Branchen könnten nun davon profitieren, dass sie in den mageren Jahren durch Sparmassnahmen agiler geworden seien.