Französische Regierung renkt bei UMTS-Streit ein

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Die Französische Regierung hat im Streit um die hohen Kosten für die UMTS-Mobilfunk-Lizenzen einen ersten Schritt nachgegeben. Zwar werden die gleich hohen Einstiegszahlungen von 619 Millionen Euro von den Lizenznehmern eingehoben, anschliessend sollen jedoch nur mehr umsatzabhängige Gebühren entrichtet werden. Die Lizenzdauer wird von 15 auf 20 Jahre verlängert. Im vergangenen Mai hatte die französische Regierung aufgrund der hohen UMTS-Kosten nur zwei von vier Lizenzen vergeben können. Der eine Käufer, Vivendi Universal, hatte die erste Rate von 619 Millionen Euro erst nach Androhung von Sanktionen gezahlt und darauf beharrt, den Gesamtpreis von 4,95 Milliarden Euro neu zu verhandeln. Mit einer Vergabe der weiteren UMTS-Lizenzen in Frankreich wird frühestens nach den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen im kommenden Frühjahr gerechnet.