Fünf Frauen in Wissenschaft und Technik ausgezeichnet
Die Schweizerische Vereinigung der Ingeneurinnen hat fünf Frauen aus technischen und naturwissenschaftlichen Berufen ausgezeichnet.
Unter dem Motto "Frauen in technischen Berufen bewegen die Schweiz! Doch wer bewegt am meisten?" hat die Schweizerische Vereinigung der Ingenieurinnen (SVIN) anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens einen Jubiläumspreis an fünf Frauen in Naturwissenschaft und Technik verliehen. Vergeben wurden die Preise Ende letzter Woche in den Kategorien Technische Innovation, Lebenswerk, Leadership, Frauenförderung und Politik.
Nanoelektronische Bauelemente
Preisträgerin in der Kategorie Technische Innovation ist die Physikerin Heike Riel. Nach einer Ausbldung zur Schreinerin hat sie Physik studiert und doktoriert. Derzeit ist sie im IBM Forschungslabor Rüschlikon als Wissenschaftlerin tätig und erforscht mit ihrer Gruppe Nanoscale Electronics neue Materialien und nanoelektronische Bauelemente für zukünftige energieeffiziente Computer.
In der Kategorie Lebenswerk hat die SVIN Wera Hotz-Kowner ausgezeichnet. 1963 hat sie als erste Frau ein ETH-Diplom als Elektroingenieurin erlangt. Die Mutter von sechs Kindern arbeitete nach ihrem Studienabschluss 2 Jahre in einem Ingenieurbüro in New York bevor sie in den Familienbetrieb einstieg und 5 Jahre später dessen Gesamtleitung übernahm.
Leadership, Frauenförderung und Politik
Preisträgerin der Kategorie Leadership ist Jeannine Pilloud, Architektin ETH und Leiterin Personenverkehr bei der SBB und erste Frau in der Konzernleitung der SBB. In der Kategorie Frauenförderung zeichnete die SVIN Katharina von Salis aus. Die pensionierte Titularprofessorin in Geologie ist unter anderem Begründerin der Stelle für Chancengleichheit an der ETH Zürich. In der Kategorie Politik erhielt Cristina Zanini Barzaghi, Bauingenieurin ETH, den ersten Preis für ihr politisches Engagement.
Die Schweizerische Vereinigung der Ingenieurinnen (SVIN) ist ein Netzwerk von Ingenieurinnen, Naturwissenschaftlerinnen, Technikerinnen und Informatikerinnen zum Erfahrungs- und Meinungsaustausch. Die SVIN will den Ingenieurberuf für Frauen attraktiver machen, als Plattform für den Erfahrungs- und Meinungsaustausch fungieren und die Netzwerkbildung unter Ingenieurinnen fördern. Eine weitere zentrale Zielsetzung ist es, junge Frauen für den Ingenieurberuf zu motivieren.
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