Furrer, Brand: „Alternativanbieter sollten zusammenspannen“
Der mobile Datenverkehr nimmt ständig zu, der Bedarf nach höheren Bandbreiten wächst. Früher oder später werden die Schweizer Mobilfunkanbieter daher ihre Mobilfunknetze aufrüsten müssen. Dies erfordert Investitionen in Milliardenhöhe: Beträge, die ausser Swisscom kein Telekomanbieter aufbringen kann.
Sunrise-Chef Christoph Brand setzt sich daher nun auch im Mobilfunkbereich für den gemeinsamen Aufbau und Nutzung einer Netzinfrastruktur ein. Gegenüber Cash Online sagte er gestern, Mittwoch: «Für eine Netzgeneration braucht es beim Bau und Unterhalt Kooperationen, die weit über das heutige Niveau hinausgehen.»
Gemäss Cash Online stimmt Comcom-Präsident Marc Furrer dem zu: "Möglicherweise wäre es die beste Lösung, wenn einige Anbieter das Mobilfunknetz der vierten Generation zusammen realisieren würden. Zumindest sollten Kooperationsmodelle unbedingt überprüft werden», so Furrer. Er sieht besonders für eine stärkere Zusammenarbeit der Nummern zwei und drei, Sunrise und Orange, eine Zukunft. Dazu Furrer gegenüber Cash: «Ich und auch die Fernmeldekommission würden gerne Hand bieten, um die rechtlichen Hürden für eine verstärke Kooperation beiseite zu räumen.»
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