Fusion von Edipresse und Tamedia: Die Auswirkungen im Internet
Der Zusammenschluss von Tamedia und Edipresse führt auch im Internet zu einer weiteren Konzentration. Das Westschweizer Verlagshaus bringt eine Reihe von Onlineplattformen in die Ehe mit den Zürchern mit. Darunter sind neben den Websites der zahlreichen Print-Titel wie 24heures, Tribune de Genève oder Le Matin auch reine Internetplattformen wie das Informations- und Serviceportal Edicom.ch, die Frauen–Community Femina.ch, die Dating-Plattform Swissfriends.ch, das Stellensuchportal Jobup.ch oder Nashagaseta.ch und Swisster.ch, zwei Portale für die russisch- beziehungsweise englischsprachige Bevölkerung in der Schweiz. Vom Zusammenschluss ausgeschlossen bleibt das internationale Geschäft von Edipresse. Die Romands betreiben Websites in Spanien und verschiedenen Ländern Osteuropas und Südostasiens.
Im Internet kooperieren die beiden Medienhäuser bereits seit Jahren. Einen Vorgeschmack auf den nun angekündigten Zusammenschluss bot der jüngste Deal um die Partnerwinner AG. Rückwirkend auf den 1. Januar 2009 verkaufte Tamedia die Firma kürzlich an die Edipresse-Tochter Comfriends SA, die die Dating-Plattform Swissfriends.ch betreibt. Im Gegenzug beteiligte sich Tamedia mit 20 Prozent am Aktienkapital von Comfriends.
Zudem sind Edipresse und Tamedia bereits seit 2004 zu gleichen Teilen am Immobilienplattformbetreiber Homegate beteiligt. Mittlerweile beträgt dieser Anteil je 45 Prozent. Das vereinte Verlagshaus wird demnach mit 90 Prozent im Besitz der Aktienmehrheit sein. Die restlichen 10 Prozent gehören der Zürcher Kantonalbank. Für die ZKB ändere sich durch den Zusammenschluss der Partner nichts, erklärte eine Sprecherin dem Netzticker: "Mit ihrer 10-prozentigen Beteiligung an Homegate verfolgt die ZKB nur noch finanzielle Ziele. Ein strategisches Interesse ist nicht vorhanden."
Die Zukunft von Jobup.ch liegt voraussichtlich in der neu eingerichteten Tamedia-Geschäftseinheit Jobonline. Unter der Leitung des kürzlich neu ernannten COO Yves Mäder koordiniert der Zürcher Verlag dort seine Engagements im Stelleninseratemarkt wie Jobwinner.ch, alpha.ch und Jobsuchmaschine.ch.
Mehr über die ausgeprägte Akquisitionsstrategie von Tamedia in den letzten Monaten lesen Sie morgen in der neuen Netzwoche.
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