GFT Schweiz mit einem Drittel mehr Umsatz und neuem Geschäftsbereich Resourcing
Der deutsche IT-Dienstleister GFT Technologies meldet das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte. 2007 konnte die Gruppe mit etwas über 1'000 Mitarbeitern den Umsatz um 42 Prozent auf 405,2 Millionen Franken steigern. Und auch unter dem Strich blieb mehr: Das Ergebnis vor Steuern wuchs um 85 Prozent auf 20,3 Millionen Franken.
Zum Wachstum beigetragen hat auch die hundertprozentige Schweizer Tochter der Unternehmensgruppe, wenn auch etwas unter dem Gesamtergebnis: GFT Technologies (Schweiz) mit Standorten in Zürich und Basel erzielte 2007 einen Umsatz von 7,6 Millionen Franken, was einem Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Zum Betriebsergebnis macht das Unternehmen keine Angaben, es ist jedoch mit schwarzen Zahlen zu rechnen. Grossen Anteil am Schweizer Jahresresultat trägt die E-Governmentlösung, die GFT Schweiz für die eidgenössische Steuerverwaltung und die Kantone realisierte.
Managing Director Hansjörg Widmer erwartet für das Geschäftsjahr 2008 eine konstante Umsatzsteigerung. 2007 entfiel mit 7,5 Millionen Franken der weitaus grösste Teil der hier erwirtschafteten Einnahmen auf das Unternehmenssegment Services. Für zusätzliches Wachstum soll dieses Jahr nun der 2007 in der Schweiz neu eingeführte Geschäftsbereich Resourcing sorgen. Auf Gruppenebene deckt der Bereich bereits 57 Prozent des Gesamtumsatzes ab. Das Segment Resourcing umfasst die Vermittlung von IT-Spezialisten für Unternehmen aller Branchen. Als hiesige Kunden werden derzeit LGT Financial Services und ABB Schweiz genannt. Im Geschäftsfeld Services will sich die Schweizer Niederlassung weiterhin als Systemintegrator auf die Branchen Banken, Versicherungen und die öffentliche Verwaltung konzentrieren.
Daneben will GFT aber auch durch Zukäufe wachsen: „Neben organischem Wachstum wollen wir unsere Positionierung durch strategische Akquisitionen sowohl in Services als auch in Resourcing weiter festigen“, so Widmer.
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