GFT Technologies Schweiz 2003 im Krebsgang

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Der Webdienstleister GFT Technologies (Schweiz) AG, eine hundertprozentige Tochter der deutschen GFT Technologies AG, musste im vergangenen Geschäftsjahr 2003 deutliche Einbussen hinnehmen. Nach einem Gewinn von 422'000 Euro im 2002 nahm die Schweizer Niederlassung im letzten Jahr bei einem Umsatzrückgang von 10,6 Millionen auf 6,3 Millionen Euro nur mehr 65'000 Euro ein. Als wesentlichen Grund für das schlechtere Ergebnis nennt GFT den stark gestiegenen Wert des Euro. Im Geschäftsjahr 2002 konnte GFT Schweiz noch steigende Zahlen melden (Umsatzanstieg um 6,5 Millionen Euro, Gewinnanstieg um 266'000 Euro). Der Anteil von GFT Technologies (Schweiz) am Gesamtumsatz von GFT ist mit rund 5 Prozent allerdings relativ konstant geblieben. Ende Dezember 2003 arbeiteten noch 30 Personen in den Niederlassungen in Wallisellen, Basel und Bern, drei weniger als Ende 2002. Einen Umsatzrückgang von 11 Prozent auf 138,1 Millionen Euro musste auch die gesamte Unternehmensgruppe GFT Technologies AG hinnehmen. Das EBITDA-Ergebnis konnte hingegen von –11,2 Millionen Euro im Vorjahr auf –1,5 Millionen Euro in 2003 deutlich verbessert werden. Der Nettoverlust beträgt allerdings noch immer 17,7 Millionen Euro (2002: 28,8 Millionen Euro). Ins neue Geschäftsjahr geht GFT Technologies mit "verhaltenem Optimismus". Das Unternehmen rechnet nach einem verhaltenen ersten Halbjahr 2004 mit steigenden Umsätzen im zweiten Semester.