Google bringt eigenen Webbrowser auf den Markt
Google hat angekündigt, im Laufe des heutigen Tages seinen Webbrowser „Chrome“ als Download zur Verfügung zu stellen. Google benutzt dabei Elemente aus Webkit von Apple und Mozilla Firefox. Die Javascript-Engine V8 ist laut Pressemitteilung von Googles Entwicklerteam in Dänemark programmiert worden. Der Quellcode von Chrome soll wie bei Firefox offen zugänglich sein. Weitere technische Details zum Browser werden in einem von Google kreierten Online-Comic erläutert.
Mit Chrome tritt Google in direkte Konkurrenz zu Microsoft, dessen Testversion des Internet Explorer 8 vor wenigen Tagen vorgestellt wurde. Microsoft hat auf dem Browsermarkt in den letzten Jahren durch Mozillas Firefox an Boden verloren, ist aber mit 75 Prozent Marktanteil immer noch führend. Googles Vorstoss werten manche Beobachter als Antwort auf Microsofts Ambitionen im Suchdienstbereich.
Jessica Andresen
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