Google investiert in Powerline

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Stimmen aus Google-Unternehmensnahen Kreisen berichten laut Wall Street Journal von gestern, dass der Suchmaschinengigant Google zusammen mit Goldman Sachs und Hearst rund 100 Millionen US-Dollar in den Powerline-Start-up Current Communications investieren wird. Ziel dieses Engagements sei, den universellen Zugang zum Internet zu fördern, liess Google verlauten. Die Powerline bietet sich vor allem für jene User an, die weder über einen Telefon- noch Kabelanschluss verfügen. Es wird jedoch vermutet, dass dieser Investition vielmehr ein wirtschaftliches Interesse zugrunde liegt: Eine flächendeckende Verbreitung der Powerline, die nach Angaben der Provider Up- und Downloadraten mit derselben Geschwindigkeit anbieten, würde Googles neu lancierten Videosuchfunktion gerade recht kommen.
In den Jahren 2000 und 2001 war Breitband aus der Steckdose auch ein Thema in der Schweiz, entpuppte sich jedoch bald einmal als Hype ohne Zukunft. Die Powerline-Technik, die Datenübertragung auf dem herkömmlichen Stromnetz, bietet momentan keine Option, um die Letzte Meile zum Kunden zu überbrücken, fand die Fachhochschule beider Basel FHBB schliesslich heuer heraus. Powerline Communication sei höchstens als gute Alternative zur viel verkauften WLAN-Technik in Betracht zu ziehen.