Hacker wollten durch Keyboard-logging Trojaner Bank ausrauben – Sophos warnt

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Wie die britischen Medien berichten, haben Hacker versucht, auf das IT-System der japanischen Sumitomo Bank in London zuzugreifen. Im letzten Oktober sei es ihnen durch einen so genannten Keyboard-logging-Trojaner gelungen, die PCs der Bank auszuspionieren und Tastatureingaben zu erbeuten. Geplant war, insgesamt 220 Millionen Pfund elektronisch auf zehn weltweit verstreute Konten zu verteilen. Allerdings hat die britische Polizei den Transfer verhindern können. Ein wahrscheinliches Mitglied der Hacker-Bande ist inzwischen festgenommen worden. Ein Teil des Geldes hätte auf sein Konto transferiert werden sollen.
In einer Pressemeldung warnt Sophos in der Folge von solchen Trojanern. Sie zeichnen Tastatureingaben auf und leiten sie an unautorisierte Dritte – meist kriminelle Banden - weiter. Nicht nur grosse Banken, auch kleine Unternehmer und Privatanwender könnten durch solche Trojaner und Würmer zu finanziellem Schaden kommen, warnt Sophos. Sophos hat im letzten Jahr einen Anstieg der Keyboard-logging Trojanern um das Dreifache verzeichnet. Derzeit entdecken die Experten von Sophos täglich zirka 15 neue Schädlinge, die nach diesem Verfahren vorgehen. Vor einem Jahr waren es noch fünf.