Handy-Markt: Samsung holt auf

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Der Markt für Mobiltelefone ist weiterhin rückläufig. Nachdem für das Jahr 2001 gesamthaft ein Absatzrückgang von 3,2 Prozent zu verzeichnen war, hält der rückläufige Trend im 1. Quartal 2002 an. Im Vergleich zum Vorjahresquartal gingen 3,8 weniger Handys über den Ladentisch. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten dieses Jahres weltweit 93,76 Millionen Handys verkauft. Dies meldet das Marktforschungsinstitut Gartner Dataquest. Weiterhin unbestrittener Marktführer ist Nokia mit 32,53 Millionen verkauften Geräten. Für die Finnen bedeutet dies zwar einen Rückgang der Verkäufe um 2,9 Prozent, dafür konnte konnten sie den Marktanteil leicht steigern, von 34,4 Prozent auf 34,7 Prozent. Den zweiten Rang bei den Marktanteilen belegt Motorola mit 14,53 Millionen verkauften Handys (15,5 Prozent Marktanteil). Für die eigentliche Überraschung bei den Zahlen für das 1. Quartal 2002 sorgen die Samsung-Handys, die Siemens vom dritten auf den vierten Rang verdrängt haben. Samsung konnte seine Absatzzahlen um 48,6 Prozent auf 9,03 Millionen verkaufte Mobiltelefone steigern. Der Marktanteil beträgt nunmehr 9,2 Prozent. Die Steigerung bei Siemens ist allerdings auch nicht ohne, es wurden 24,1 Prozent mehr Handys verkauft, nämlich 8,2 Millionen Stück. Der Marktanteil von Siemens beträgt 8,8 Prozent. Auf Rang fünf folgt Sony Ericsson, mit 6 Millionen verkauften Geräten, was einer Steigerung des Absatzes um 6,4 Prozent entspricht. Stark verloren haben die übrigen, kleineren Handy-Hersteller.